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Technisches Glossar

Diese Seite soll Begrifflichkeiten der Webentwicklung näherbringen und erläutern. Klicken Sie einfach auf einen Reiter und erfahren Sie was hinter dem jeweiligen Begriff steckt.

Algorithmus

Unter einem Algorithmus versteht man eine Handlungsvorschrift, welche nach endlich vielen Schritten ein Problem lösen soll. Die einzelnen Schritte und deren Effekte müssen hierbei genau definiert werden. In der Informatik spielen Algorithmen eine zentrale Rolle. Sie bestimmen u.a. den Ablauf von Computerprogrammen.

Suchmaschinen wie z.B. Google arbeiten ebenfalls mit sog. Suchalgorithmen. Diese analysieren Wörter einer Suchanfrage und gleichen diese anschließend mit einem Suchindex ab.

Dabei analysieren sie unter anderem wie häufig die Suchbegriffe auf einer Seite vorkommen oder ob diese in Überschriften oder Haupttexten verwendet wurden. Die komplexen Algorithmen bewerten dabei mehrere hundert Faktoren, um die relevantesten Ergebnisse dem Suchenden präsentieren zu können.

CMS

Die Abkürzung "CMS" steht für Content-Management-System. Es handelt sich hierbei um eine Software, welche es u.a. Webseitenbetreibern ermöglicht, die Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung ihrer Inhalte über eine grafische Oberfläche zu handhaben.

Viele dieser Content-Management-Syteme werden dabei kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese sind größtenteils plattformunabhängig, da sie in Skriptsprachen geschrieben sind, welche die gängigsten Webserver unterstützen.

Der große Vorteil bei der Verwendung eines CMS ist die Erweiterbarkeit. Egal ob es nun zusätzliche Module sind, welche neue Funktionalitäten anbieten oder der generelle Ausbau einer kleinen Webseite zur einer größeren Plattform. Dabei sind diese Systeme für die Wartung von größeren Plattformen unverzichtbar.

Contao

Contao ist ein kostenloses, suchmaschinenfreundliches Content-Management-System, zur Erstellung von kleinen bis großen Webseiten.

Contao unterstützt Webseitenbetreiber mit einer Vielzahl an hilfreichen Funktionen wie z.B. der Generierung von dynamischen Seitentiteln oder der vollständigen Pflege von Meta-Angaben. Ebenso verfügt Contao über einen integrierten Dateimanager, einen Formulargenerator und eine Suchmaschine. Mit Contao sind mehrsprachige Webseiten kein Problem und mit Hilfe der integrierten Versionsverwaltung, können Änderungen rückgängig gemacht werden.

Die benutzerfreundliche Oberfläche von Contao ermöglicht es Anwendern, bereits nach einer kurzen Einarbeitungszeit, Artikel selbstständig zu erstellen, zu pflegen und zu bearbeiten, Bilder hinzuzufügen und vieles mehr.

Corporate Identity

Die Corporate Identity bezeichnet die Gesamtheit aller Merkmale eines Unternehmes, welche es besonders auszeichnet und von anderen unterscheidet. Sie ist sozusagen das Selbstbild, welches aus der Summe der Charakteristika entsteht. Die einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit eines Unternehmes.

Die Corporate Identity besteht aus mehreren Komponenten, welche alle Ihre spezifischen Merkmale besitzen. Das Corporate Design ist ein Bestandteil und beschäftigt sich mit dem visuellen Erscheinungsbild.

Die Corporate Communication ist für die Kommunikation in einer einheitlichen Sprache verantwortlich.

Corporate Behaviour fasst das Verhalten aller Mitglieder eines Unternehmens zusammen.

Die Corporate Culture ist das komplette System aller Überzeugungen und Werte eines Unternehmens, die sog. Unternehmenskultur.

Crawler

Crawler werden auch oft als Webcrawler oder Spider bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm, welches das Web automatisiert durchsucht und Webseiten analysiert.

Suchmaschinenbetreiber verwenden Webcrawler zur Erfassung von Webseiten. Mit Hilfe von Hyperlinks gelangt ein Crawler von einer Adresse zu weiteren URLs (Adressen). Alle gefundenen Seiten werden dabei gespeichert und der Reihe nach besucht.

Google durchforstet mit Hilfe seines sog. Googlebots täglich das Web, neue Webseiten werden so relativ zeitnah erkannt und in den Index aufgenommen.

Mit Hilfe einer sog. robots.txt-Datei wird es Webseitenbetreibern ermöglicht, eigene Seiten von der Indexierung auszuschließen, dadurch werden diese Seiten dann letztendlich auch nicht in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt.

CSS

Die Abkürzung CSS steht für Cascading Style Sheets.

Stylesheet-Sprachen sind formale Sprachen mit deren Hilfe das Erscheinungsbild von Benutzeroberflächen festgelegt werden kann. Sie bestimmen sozusagen das Design eines Internetauftritts.

Es werden Gestaltungsanweisungen definiert, welche  vor allem gemeinsam mit HTML eingesetzt werden.

Durch die ständige Weiterentwicklung dieser Sprache, wird es für Entwickler immer einfacher, komplexe Designvorgaben umzusetzen. Dabei können mittlerweile sogar schon einfache Animationen, ohne jegliche Verwendung von JavaScript definiert werden. CSS ist eine der Kernsprachen des Word Wide Web.

HTML

HTML steht für Hypertext Markup Language und ist eine textbasierte Auszeichnungssprache, mit dessen Hilfe digitale Dokumente wie Texte, Bilder oder andere Inhalte strukturiert werden können. Sie ist eine der Kernsprachen des Webs.

Mit Hilfe von HTML können Texte semantisch strukturiert werden. Dabei dient die Auszeichnungssprache ausschließlich zur Strukturierung und nicht zur Gestaltung von Inhalten.

Ein HTML Dokument besteht aus drei Bereichen:
1. Der Dokumenttypdeklaration, dem sog. Doctype.
2. Einem HTML-Kopf (HEAD), welcher über technische Informationen verfügt und in der Regel nicht im Anzeigebereich des Browsers dargestellt wird.
3. Einem HTML-Körper (BODY), welcher im Regelfall dargestellt wird.

JavaScript

JavaScript ist eine Skriptsprache, welche zur Entwicklung von dynamischen Webseiten eingesetzt wird.

Mit Hilfe von JavaScript können u. a. Formulareingaben validiert, dynamische Manipulationen von Webseiten vorgenommen oder Suchbegriffe während einer Eingabe vorgeschlagen werden.

JavaScript kann einer Webseite sozusagen Leben einhauchen, indem Elemente sich selbstständig verändern oder auf Aktionen der Benutzer reagieren. Das geht über komplexe Animationen, Bedienungshilfen bis hin zu ganzen Programmen.

Keywordrecherche

Unter einer Keywordrecherche versteht man die Suche nach passenden Keywords (Schlüsselbegriffen), welche zur Optimierung einer einzelnen Seite oder einer ganzen Domain eingesetzt werden sollen. Man sucht sozusagen nach Begriffen, auf welche man in den Suchmaschinenergebnissen ranken möchte.

Bei der Keywordrecherche legt man sich dabei vorerst auf eine gewisse Anzahl an Keywords fest, für die anschließend das vorhandene Suchvolumen sowie der Wettbewerb ermittelt wird.

Google bietet hierfür einige nützliche Tools zur Feststellung dieser Werte an. Ist der Wettbewerb unter einem Keyword bspw. gering, so kann hier angesetzt und in absehbarer Zeit ein gutes Ranking erzielt werden. Eine gründliche Keywordrecherche ist essentiell für eine zielführende Optimierung.

Monitoring-Tool

Ein Monitoring-Tool dient zur Beobachtung von Webseiten. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung werden Monitoring-Tools z.B. für die "Überwachung" von Erreichbarkeiten und Positionen, innerhalb der Ergebnislisten von Suchmaschinen eingesetzt.

Mit Hilfe dieser Werkzeuge werden die Auswirkungen der angewandten Optimierungsmaßnahmen transparenter. Der Anwender behält eine klare Übersicht über seine Positionen und deren Verläufe unter den ausgewählten Suchbegriffen.

Ebenso kann mit einem Monitoring-Tool z.B. der Backlinkaufbau beobachtet werden. Der Webseitenbetreiber kann somit genau und zeitnah erfahren, welche externen Seiten auf die eigene Webseite verlinken.

PHP

PHP (rekursives Akronym: Hypertext Preprocessor) ist eine serverseitig interpretierte Skriptsprache.

Das bedeutet, dass der Quellcode nicht vom Webbrowser verarbeitet wird, wie es z.B. bei HTML oder CSS der Fall ist, sondern von einem Interpreter, welcher sich auf dem Webserver befindet.

Dieser verarbeitet den Code und schickt dann anschließend die Ausgabe an den Browser. PHP wird hautptsächlich zur Erstellung von dynamischen Webseiten oder Webapplikationen verwendet.

Die Skriptsprache zeichnet sich vor allem durch ihre breite Datenbankunterstützung sowie die Vielzahl an verfügbaren Funktionsbibliotheken aus.

Screendesign

Unter Screendesign versteht man die Erstellung von Layouts, welche speziell für die Präsentation auf Monitoren ausgerichtet sind.

Es geht dabei um die Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen. Das Screendesign ist ein Unterbereich des Grafikdesigns.

Die Eigenschaften eines Screendesigns sind ein Zusammenspiel von Kriterien der Usability und den vorhandenen technologischen Möglichkeiten. Ein Layout unterteilt sich beim Screendesign in die gestaltete Oberfläche, in Aktions- Informations- und Inhaltsbereiche. Diese Unterteilung schafft Übersicht und Struktur.

Mit Hilfe eines durchdachten Screendesigns können Sie sich von den Wettbewerbern absetzen und Ihre Besucher begeistern.

Usability

Usability, was übersetzt so viel bedeutet wie Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit, bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt, in einem bestimmten Kontext, zu einem bestimmten Ziel genutzt werden kann.

Eine gute Usability verhilft z.B. dem Anwender dazu, gesuchte Informationen zeitnah zu finden oder sich mit innerhalb einer Benutzeroberfläche, ohne lange Einarbeitungszeit, einfach zurecht zu finden.

Eine gute Usability wird von einem Anwender nur selten wahrgenommen, da sie keine Probleme bereitet. Bei einer schlechten Usability hingegen, ist der Unmut über das angebotene System oder Produkt groß.

In der Webentwicklung spielt die Usability eine entscheidende Rolle, denn sie beeinflusst maßgeblich die Zufriedenheit Ihrer Besucher.

User-Experience

Unter User-Experience versteht man ein Nutzererlebnis bzw. Nutzungserlebnis. Es umschreibt alle Aspekte an Erfahrungen, welche ein Nutzer bei der Interaktion mit einem Produkt, einem Dienst oder einer Einrichtung macht.

In der digitalen Welt ist die User-Experience einer der zentralen Erfolgsfaktoren für jegliche Anwendungen, ob es sich nun um eine einfache Webseite, einen Onlineshop oder eine komplexe Plattform handelt. Sie wirkt sich direkt auf die Markenwahrnehmung des Besuchers aus und kann ausschlaggebend dafür sein, ob er die Anwendung weiterempfiehlt.

Kommt ein Besucher bspw. schnell und unkompliziert an sein Ziel und hat dabei sogar noch Spaß, so kann von einer guten User-Experience gesprochen werden.

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