Was bedeu­tet eigentlich..?

In der Web­ent­wick­lung und im digi­ta­len Mar­ke­ting wird häu­fig nur so mit Angli­zis­men um sich gewor­fen. Fach­be­grif­fe sind in der IT-Bran­che all­ge­gen­wär­tig, kom­men täg­lich zum Ein­satz und sind in der direk­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on nahe­zu unverzichtbar.

Um zu ver­ste­hen wor­auf es ankommt, kann es von Vor­teil sein, ein gro­bes Ver­ständ­nis eini­ger Begriff­lich­kei­ten zu bekommen.

Wir möch­ten mit die­sem Glos­sar Klar­heit schaf­fen! Die Liste an Begrif­fen wird nach und nach erwei­tert. Nut­zen Sie das Inhalts­ver­zeich­nis um zum gewünsch­ten Begriff zu gelangen.

Algo­rith­mus

Unter einem Algo­rith­mus ver­steht man eine Hand­lungs­vor­schrift, wel­che nach end­lich vie­len Schrit­ten ein Pro­blem lösen soll. Die ein­zel­nen Schrit­te und deren Effek­te müs­sen hier­bei genau defi­niert werden.

In der Infor­ma­tik spie­len Algo­rith­men eine zen­tra­le Rolle. Sie bestim­men u.a. den Ablauf von Computerprogrammen.

Such­ma­schi­nen wie z.B. Goog­le arbei­ten eben­falls mit sog. Such­al­go­rith­men. Diese ana­ly­sie­ren Wör­ter einer Such­an­fra­ge und glei­chen diese anschlie­ßend mit einem Such­in­dex ab.

Dabei ana­ly­sie­ren sie unter ande­rem wie häu­fig Such­be­grif­fe auf einer Seite vor­kom­men oder ob diese bspw. in Über­schrif­ten ver­wen­det wurden.

Die kom­ple­xen Algo­rith­men bewer­ten dabei meh­re­re hun­dert Fak­to­ren, um dem Suchen­den die rele­van­tes­ten Ergeb­nis­se prä­sen­tie­ren zu können.

CMS

Die Abkür­zung „CMS“ steht für Content-Management-System.

Es han­delt sich hier­bei um eine Soft­ware, wel­che es u.a. Web­site­be­trei­bern ermög­licht, die Erstel­lung, Bear­bei­tung und Ver­wal­tung ihrer Inhal­te über eine gra­fi­sche Ober­flä­che zu handhaben.

Viele die­ser Con­tent-Manage­ment-Syte­me wer­den dabei kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt. Diese sind größ­ten­teils platt­form­un­ab­hän­gig, da sie in Skript­spra­chen geschrie­ben sind, wel­che die gän­gigs­ten Web­ser­ver unterstützen.

Der große Vor­teil bei der Ver­wen­dung eines CMS ist die Erwei­ter­bar­keit. Egal ob es nun zusätz­li­che Modu­le sind, wel­che neue Funk­tio­na­li­tä­ten anbie­ten oder der gene­rel­le Aus­bau einer klei­nen Web­site zur einer grö­ße­ren Plattform.

Dabei sind diese Sys­te­me für die War­tung von grö­ße­ren Platt­for­men unverzichtbar.

Con­tao

Con­tao ist ein kos­ten­lo­ses, such­ma­schi­nen­freund­li­ches Con­tent-Manage­ment-Sys­tem, zur Erstel­lung von klei­nen bis gro­ßen Websites.

Con­tao unter­stützt Web­site­be­trei­ber mit einer Viel­zahl an hilf­rei­chen Funk­tio­nen wie z.B. der Gene­rie­rung von dyna­mi­schen Sei­ten­ti­teln oder der voll­stän­di­gen Pfle­ge von Meta-Angaben.

Eben­so ver­fügt das CMS über einen inte­grier­ten Datei­ma­na­ger, einen For­mu­lar­ge­ne­ra­tor und eine Suchmaschine.

Mit Con­tao sind mehr­spra­chi­ge Web­sites kein Pro­blem und mit Hilfe der inte­grier­ten Ver­si­ons­ver­wal­tung, kön­nen Ände­run­gen rück­gän­gig gemacht werden.

Die benut­zer­freund­li­che Ober­flä­che von Con­tao ermög­licht es Anwen­dern, bereits nach einer kur­zen Ein­ar­bei­tungs­zeit, Arti­kel selbst­stän­dig zu erstel­len, zu pfle­gen und zu bear­bei­ten, Bil­der hin­zu­zu­fü­gen und vie­les mehr.

Cor­po­ra­te Identity

Die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty bezeich­net die Gesamt­heit aller Merk­ma­le eines Unter­neh­mes, wel­che es beson­ders aus­zeich­net und von ande­ren unterscheidet.

Sie ist sozu­sa­gen das Selbst­bild, wel­ches aus der Summe der Cha­rak­te­ris­ti­ka ent­steht — die ein­zig­ar­ti­ge und unver­wech­sel­ba­re Per­sön­lich­keit eines Unternehmens.

Die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty besteht aus meh­re­ren Kom­po­nen­ten, wel­che alle Ihre spe­zi­fi­schen Merk­ma­le besitzen.

Das Cor­po­ra­te Design ist ein Bestand­teil und beschäf­tigt sich mit dem visu­el­len Erscheinungsbild.

Die Cor­po­ra­te Com­mu­ni­ca­ti­on ist für die Kom­mu­ni­ka­ti­on in einer ein­heit­li­chen Spra­che verantwortlich.

Cor­po­ra­te Beha­viour fasst das Ver­hal­ten aller Mit­glie­der eines Unter­neh­mens zusammen.

Die Cor­po­ra­te Cul­tu­re ist das kom­plet­te Sys­tem aller Über­zeu­gun­gen und Werte eines Unter­neh­mens, die sog. Unternehmenskultur.

Craw­ler

Craw­ler wer­den auch oft als Web­craw­ler oder Spi­der bezeich­net. Dabei han­delt es sich um ein Com­pu­ter­pro­gramm, wel­ches das Web auto­ma­ti­siert durch­sucht und Web­sites analysiert.

Such­ma­schi­nen­be­trei­ber ver­wen­den Web­craw­ler zur Erfas­sung von Web­sites. Mit Hilfe von Hyper­links gelangt ein Craw­ler von einer Adres­se zu wei­te­ren URLs (Adres­sen).

Alle gefun­de­nen Sei­ten wer­den dabei gespei­chert und der Reihe nach besucht.

Goog­le durch­fors­tet mit Hilfe sei­nes sog. Goo­gle­bots täg­lich das Web, neue URLs wer­den so rela­tiv zeit­nah erkannt und in den Index aufgenommen.

Mit Hilfe einer robots.txt-Datei wird es Web­site­be­trei­bern ermög­licht, eige­ne Sei­ten von der Inde­xie­rung aus­zu­schlie­ßen, dadurch wer­den diese Sei­ten dann letzt­end­lich auch nicht in den Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen angezeigt.

CSS

Die Abkür­zung CSS steht für Cas­ca­ding Style Sheets.

Style­sheet-Spra­chen sind for­ma­le Spra­chen mit deren Hilfe das Erschei­nungs­bild von Benut­zer­ober­flä­chen fest­ge­legt wer­den kann.

Sie bestim­men sozu­sa­gen das Design eines Internetauftritts.

Es wer­den Gestal­tungs­an­wei­sun­gen defi­niert, wel­che vor allem gemein­sam mit HTML ein­ge­setzt werden.

Durch die stän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Spra­che, wird es für Ent­wick­ler immer ein­fa­cher, kom­ple­xe Design­vor­ga­ben umzusetzen.

Dabei kön­nen mitt­ler­wei­le sogar schon ein­fa­che Ani­ma­tio­nen, ohne jeg­li­che Ver­wen­dung von Java­Script defi­niert werden.

CSS ist eine der Kern­spra­chen des World Wide Web.

HTML

HTML steht für Hyper­text Mark­up Lan­guage und ist eine text­ba­sier­te Aus­zeich­nungs­spra­che, mit des­sen Hilfe digi­ta­le Doku­men­te wie Texte, Bil­der oder ande­re Inhal­te struk­tu­riert wer­den können.

HTML ist eine der Kern­spra­chen des Webs.

Mit Hilfe von HTML kön­nen Texte seman­tisch struk­tu­riert werden.

Dabei dient die Aus­zeich­nungs­spra­che aus­schließ­lich zur Struk­tu­rie­rung und nicht zur Gestal­tung von Inhalten.

Ein HTML Doku­ment besteht aus drei Bereichen:

  • Der Doku­ment­typ­de­kla­ra­ti­on, dem sog. Doctype.
  • Einem HTML-Kopf (HEAD), wel­cher über tech­ni­sche Infor­ma­tio­nen ver­fügt und in der Regel nicht im Anzei­ge­be­reich des Brow­sers dar­ge­stellt wird.
  • Einem HTML-Kör­per (BODY), wel­cher im Regel­fall dar­ge­stellt wird.

Java­Script

Java­Script ist eine Skript­spra­che, wel­che zur Ent­wick­lung von dyna­mi­schen Web­sites ein­ge­setzt wird.

Mit Hilfe von Java­Script kön­nen u. a. For­mu­lar­ein­ga­ben vali­diert, dyna­mi­sche Mani­pu­la­tio­nen von Web­sites vor­ge­nom­men oder Such­be­grif­fe wäh­rend einer Ein­ga­be vor­ge­schla­gen werden.

Java­Script kann einer Web­site Leben ein­hau­chen, indem Ele­men­te sich selbst­stän­dig ver­än­dern oder auf Aktio­nen der Benut­zer reagieren.

Das geht über kom­ple­xe Ani­ma­tio­nen, Bedie­nungs­hil­fen bis hin zu gan­zen Programmen.

Key­wor­d­re­cher­che

Unter einer Key­wor­d­re­cher­che ver­steht man die Suche nach pas­sen­den Key­words (Schlüs­sel­be­grif­fen), wel­che zur Opti­mie­rung einer ein­zel­nen Seite oder einer gan­zen Domain ein­ge­setzt wer­den sollen.

Man sucht also nach Begrif­fen, auf wel­che man in den Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen ran­ken möchte.

Bei der Key­wor­d­re­cher­che legt man sich dabei vor­erst auf eine gewis­se Anzahl an Key­words fest, für die anschlie­ßend das vor­han­de­ne Such­vo­lu­men sowie der Wett­be­werb ermit­telt wird.

Goog­le bie­tet hier­für eini­ge nütz­li­che Tools zur Fest­stel­lung die­ser Werte an. Ist der Wett­be­werb unter einem Key­word bspw. gering, so kann hier ange­setzt und in abseh­ba­rer Zeit ein gutes Ran­king erzielt werden.

Eine gründ­li­che Key­wor­d­re­cher­che ist essen­ti­ell für eine ziel­füh­ren­de Optimierung.

Moni­to­ring-Tool

Ein Moni­to­ring-Tool dient zur Beob­ach­tung von Websites.

Im Bereich der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wer­den Moni­to­ring-Tools z.B. für die „Über­wa­chung“ von Erreich­bar­kei­ten und Posi­tio­nen, inner­halb der Ergeb­nis­lis­ten von Such­ma­schi­nen eingesetzt.

Mit Hilfe die­ser Werk­zeu­ge wer­den die Aus­wir­kun­gen der ange­wand­ten Opti­mie­rungs­maß­nah­men transparenter.

Der Anwen­der behält eine klare Über­sicht über seine Posi­tio­nen und deren Ver­läu­fe unter den aus­ge­wähl­ten Suchbegriffen.

Eben­so kann mit einem Moni­to­ring-Tool z.B. der Back­link­auf­bau beob­ach­tet werden.

Der Web­site­be­trei­ber kann somit genau und zeit­nah erfah­ren, wel­che exter­nen Sei­ten auf die eige­ne Web­site verlinken.

PHP

PHP (rekur­si­ves Akro­nym: Hyper­text Prepro­ces­sor) ist eine ser­ver­sei­tig inter­pre­tier­te Skriptsprache.

Das bedeu­tet, dass der Quell­code nicht vom Web­brow­ser ver­ar­bei­tet wird, wie es z.B. bei HTML oder CSS der Fall ist, son­dern von einem Inter­pre­ter, wel­cher sich auf dem Web­ser­ver befindet.

Die­ser ver­ar­bei­tet den Code und schickt dann anschlie­ßend die Aus­ga­be an den Browser.

PHP wird hautpt­säch­lich zur Erstel­lung von dyna­mi­schen Web­sites oder Web­ap­pli­ka­tio­nen verwendet.

Die Skript­spra­che zeich­net sich vor allem durch ihre brei­te Daten­bank­un­ter­stüt­zung sowie die Viel­zahl an ver­füg­ba­ren Funk­ti­ons­bi­blio­the­ken aus.

Screen­de­sign

Unter Screen­de­sign ver­steht man die Erstel­lung von Lay­outs, wel­che spe­zi­ell für die Prä­sen­ta­ti­on auf Moni­to­ren aus­ge­rich­tet sind (Geläu­fi­ger ist der Begriff Webdesign).

Es geht dabei um die Gestal­tung von gra­fi­schen Benut­zer­ober­flä­chen. Das Screen­de­sign ist ein Unter­be­reich des Grafikdesigns.

Die Eigen­schaf­ten eines Screen­de­signs sind ein Zusam­men­spiel von Kri­te­ri­en der Usa­bi­li­ty und den vor­han­de­nen tech­no­lo­gi­schen Möglichkeiten.

Ein Lay­out unter­teilt sich beim Screen­de­sign in die gestal­te­te Ober­flä­che, in Akti­ons- Infor­ma­ti­ons- und Inhalts­be­rei­che. Diese Unter­tei­lung schafft Über­sicht und Struktur.

Mit Hilfe eines durch­dach­ten Screen­de­signs kön­nen Sie sich von den Wett­be­wer­bern abset­zen und Ihre Besu­cher begeistern.

Usa­bi­li­ty

Usa­bi­li­ty, was über­setzt so viel bedeu­tet wie Gebrauchs­taug­lich­keit oder Benut­zer­freund­lich­keit, bezeich­net das Aus­maß, in dem ein Pro­dukt, in einem bestimm­ten Kon­text, zu einem bestimm­ten Ziel genutzt wer­den kann.

Eine gute Usa­bi­li­ty ver­hilft z.B. dem Anwen­der dazu, gesuch­te Infor­ma­tio­nen zeit­nah zu fin­den oder sich mit inner­halb einer Benut­zer­ober­flä­che, ohne lange Ein­ar­bei­tungs­zeit, ein­fach zurecht zu finden.

Eine gute Usa­bi­li­ty wird von einem Anwen­der nur sel­ten wahr­ge­nom­men, da sie keine Pro­ble­me bereitet.

Bei einer schlech­ten Usa­bi­li­ty hin­ge­gen, ist der Unmut über das ange­bo­te­ne Sys­tem oder Pro­dukt groß.

In der Web­ent­wick­lung spielt die Usa­bi­li­ty eine ent­schei­den­de Rolle, denn sie beein­flusst maß­geb­lich die Zufrie­den­heit Ihrer Besucher.

User-Expe­ri­ence

Unter User-Expe­ri­ence ver­steht man ein Nut­zer­er­leb­nis bzw. Nutzungserlebnis.

Es umschreibt alle Aspek­te an Erfah­run­gen, wel­che ein Nut­zer bei der Inter­ak­ti­on mit einem Pro­dukt, einem Dienst oder einer Ein­rich­tung macht.

In der digi­ta­len Welt ist die User-Expe­ri­ence einer der zen­tra­len Erfolgs­fak­to­ren für jeg­li­che Anwen­dung, ob es sich nun um eine ein­fa­che Web­site, einen Online­shop oder eine kom­ple­xe Platt­form handelt.

Sie wirkt sich direkt auf die Mar­ken­wahr­neh­mung des Besu­chers aus und kann aus­schlag­ge­bend dafür sein, ob er die Anwen­dung weiterempfiehlt.

Kommt ein Besu­cher bspw. schnell und unkom­pli­ziert an sein Ziel und hat dabei sogar noch Spaß, so kann von einer guten User-Expe­ri­ence gespro­chen werden.

smarterPresence

Mehr Umsatz dank SEO

Strategie & Umsetzung aus einer Hand, damit IHRE Website dort erscheint, wo Nachfrage entsteht.

Über den Autor

Simon Miller

Simon Miller ist Geschäftsführer bei smarterPresence, leidenschaftlicher SEO und Webentwickler mit über 10 Jahren Erfahrung aus der Praxis.

Mehr über Simon