Content Creator – Beruf mit Zukunft oder kurzlebiger Trend?

04.09.20

Content Creator, ein Begriff der das digitale Zeitalter stark prägt und nach und nach in immer mehr Unternehmen als ernstzunehmende Berufsbezeichnung Einzug hält.

Doch was genau versteht man eigentlich unter diesem Begriff, was genau sind die Aufgabengebiete eines Content Creators und hat dieser Beruf Zukunft?

Was genau macht ein Content Creator?

Oftmals wird der Begriff Content Creator mit einem Texter gleichgesetzt. Doch das würde das Berufsfeld nur an der Oberfläche kratzen.

Es steckt vielmehr dahinter, als „nur“ Texte zu verfassen oder zu pflegen.

Die Aufgaben eines Content Creators sind vielfältig und können sich je nach Unternehmen oder Spezialisierung des Creators stark voneinander unterscheiden.

In der Regel erstellt bzw. erschafft ein Content Creator diverse multimediale Inhalte, zugeschnitten auf bestimmte Zielgruppen.

Bereiche in denen Content Creator tätig sind, können beispielsweise sein:

  • Videoproduktion/Schnitt
  • Fotografie und Bearbeitung
  • Texte schreiben und pflegen
  • Social Media Accounts verwalten
  • Grafische Inhalte erstellen
  • Illustrationen

Wie schon erwähnt, der Aufgabenbereich eines Content Creators ist sehr vielfältig und individuell.

So kann es sein, dass jemand der sich auf Videografie spezialisiert hat, genauso den Titel des Creators trägt wie jemand, der Social Media Accounts verwaltet.

Im Grunde ist diese Bezeichnung nur ein Überbegriff für diverse mediale Berufsbilder, die digitalen Content produzieren.

Was versteht man eigentlich unter Content?

Content kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt nichts anderes als „Inhalt“.

Jedoch hat sich dieses Wort mittlerweile viel mehr als Begriff in die deutsche Sprache integriert und ist heute fester Bestandteil davon.

Dieser Begriff beschreibt zunächst erst einmal die Summe aus verschiedenen multimedialen Inhalten wie z.B. Videos, Texte, Grafiken, Bilder, Abbildungen oder auch Musik.

Oftmals wird dieser Begriff auf das Online Marketing bezogen und somit auf die Internet-Welt und den Inhalt von diversen Webseiten.

Im klassischen Sinne zählt hier aber auch die Erstellung von Inhalten, die im Radio, TV, Zeitung oder Zeitschriften zu entdecken sind dazu.

Unterschied zwischen Content und gutem Content?

Content zu kreieren heißt nicht nur, einfach Bilder oder Videos zu erstellen und diese auf diversen Plattformen hochzuladen. Die Entscheidung über Themen und Erstellung der Inhalte ist enorm wichtig um erfolgreich Aufmerksamkeit zu erzielen.

Sicherlich ist Content bis zu einem gewissen Punkt subjektiv bewertbar, ob die erstellte Grafik den Nutzer nun anspricht oder nicht ist zunächst erstmal nicht beeinflussbar.

Genau hier beginnt aber der Unterscheid: Content, der sich nicht auf die breite Masse, sondern auf spezielle Nutzergruppen fokussiert ist oft erfolgreicher. Somit steigt auch die Wahrscheinlichkeit „Unique Content“, also einzigartigen Content mit zu kreieren. „Unique Content“ bezeichnet Inhalte, die nicht häufig auf anderen Webseiten zu finden sind. Selbstgeschriebene Texte und Bilder zählen hier beispielsweise dazu.

Guter Content bedeutet Arbeit

Dieser einzigartige Content wiederum begünstigt die Wahrscheinlichkeit im Ranking der Suchmaschinen zu steigen.

Der „Schwafel Score“, international auch als „Gibberish Score“ bezeichnete Algorithmus ist ein Google Patent, welcher einzigartigen von doppeltem, also kopiertem Inhalt unterscheiden soll, sowie Texte beispielsweise auf Inhaltstiefe untersucht. Sind Inhalte selbst erstellt und bestehen aus qualitativem Inhalt, steigt dementsprechend die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Nutzer darauf aufmerksam werden.

Weitere Methoden um Aufmerksamkeit im Web zu erlangen, im Google Ranking zu steigen, so wie sämtliche Hintergrundinfos dazu finden Sie im Artikel: SEO-Berater (Guide 2020)

Zusammengefasst unterscheidet sich guter Content in der Qualität. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen multimedialen, eigens erstellten Inhalten, sowie eine strukturierte sinnvolle Darstellung sind wichtig, um den Nutzer anzusprechen und ihn zu überzeugen.

Der Content bildet somit das Fundament für den Erfolg des digitalen Auftritts und der damit verbundenen Produkte.

Arbeitsplatz eines Creators

Was muss ein Content Creator mitbringen?

„Content Creator sind doch auch wieder nur Leute, die ihr Hobby eben zum Beruf gemacht haben. Das bisschen Fotografieren könnte ich auch.“

Sätze, die oft abwertend von anderen geäußert werden und die sicherlich die meisten in ihrer Karriere zumindest einmal hören werden.

Doch genau so, wie ein bisschen Fussball spielen noch niemanden zum Top-Profi gemacht hat, hat ein bisschen Fotografieren noch nie jemanden zu einem erfolgreichen Creator gemacht.

Bessere Inhalte durch Ideenaustausch

Neben der Fähigkeit multimediale Inhalte zu erstellen bedarf es doch noch einiges mehr als einfach nur zu kreieren und darauf zu hoffen, dass der Inhalt Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Ein Content Creator sollte hinter dem Inhalt den er erstellt stehen, er sollte sich für die Themen die er angeht interessieren und dafür Leidenschaft mitbringen.

Dazu gehört aber auch, dass er seine Community bzw. Nutzer gut kennen muss und wissen, was sie beschäftigt, welche Themen gerade aktuell sind und welche Trends sich abzeichnen.

Um das bieten zu können muss neben einem guten Gespür auch die Bereitschaft vorhanden sein, sich ständig auf dem Laufenden zu halten und stets gut informiert zu sein. Die digitale Welt befindet sich nämlich in einem ständigen Wandel, mit immer wieder neu aufkommenden Trends, Themen und Gegebenheiten.

In dem selben Maße wie sich die Trends ändern, ändert sich vermutlich auch die Größe an vorhandenem Content im Web. Somit steigt auch der Anspruch und die Qualität der Inhalte. Hier einen eigenen Stil zu entwickeln, seine eigene Linie zu fahren und authentisch zu sein macht den Unterschied und Erfolg in der Inhaltserstellung aus.

Influencer = Content Creator?

Oftmals wird der Begriff Influencer mit Content Creator gleichgestellt. Hierfür ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, was die Begriffe eigentlich prägt und inwiefern sie sich überschneiden.

Somit ist ein Influencer vereinfacht oftmals eine Person, welche durch soziale Medien und Netzwerke für diverse Produkte wirbt und somit die Kaufentscheidung der Nutzer aber auch aufkommende Trends maßgeblich beeinflusst.

Hierfür bedient sich die Branche der Influencer an der selben Quelle, wie auch die der Content Creator: Nämlich an multimedialen Inhalten.

Influencer nutzen oft Medien wie Videos, Bilder oder Texte um für Produkte zu werben, dabei stehen sie mit ihrer Person in der Öffentlichkeit und sind greifbar. Im Gegensatz dazu muss ein Content Creator nicht unbedingt in der Öffentlichkeit stehen um seiner Arbeit nachzugehen.

Oft werden auch Inhalte für Unternehmen produziert und dann unter deren Namen veröffentlicht. Damit bedient sich ein Influencer an den selben Quellen, ist aber eher als ein Teil der Content Creator Community zu sehen.

Jobmöglichkeiten / Verdienstmöglichkeiten eines Content Creators?

Den Job „Content Creator“ gibt es offiziell nicht. Zumindest noch nicht. Oft werden Stellen als Account Manager, Texter oder Grafiker ausgeschrieben, jeweils auf die Teilbereiche der Aufgaben eines Content Creators. Somit kann man als Creator mit seinen Kerndienstleistungen, also den primären Fähigkeiten in einem Unternehmen Fuß fassen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich selbstständig zu machen. Somit hat man die Möglichkeit sämtliche Leistungen die man beherrscht in seinem Portfolio anzubieten und damit Aufträge entgegenzunehmen, das alles auf einer freiberuflichen Basis.

Verdienstmöglichkeiten eines Content Creators

Durch diese freiberufliche Basis eröffnet sich auch die Möglichkeit eigene Produkte zu verkaufen, egal ob digital oder physisch. Sei es ein besonderer Filter, den man über Fotos legen kann oder doch ein einzigartig designtes Objekt: Als Content Creator stehen alle Möglichkeiten offen, dieses Produkt mit multimedialen Werkzeugen zu bewerben.

Aber auch YouTube kann sich zu einer lukrativen Einnahmequelle entwickeln, in dem durch eine hohe Anzahl an Zuschauern Werbeeinnahmen generiert werden können, jedoch auch durch Bewerben von Produkten über Affiliate-Marketing.

In unserem Artikel „Faktoren für erfolgreiches E-Commerce“ finden Sie weitere Möglichkeiten online Geld zu verdienen.

Content Creator – Beruf mit Zukunft?

Es gibt viele Arten mit dem Erschaffen von Inhalten ein Einkommen zu generieren, somit sind auch die Möglichkeiten des finanziellen Ertrags unterschiedlich,

Die digitale Welt wächst stetig weiter und Inhalte sind gefordert, Sorgen über ein rasches Abflachen des immer gefragteren Berufes ist unbegründet.

Wichtig ist, dass der kreierte Inhalt ehrlich und authentisch ist- Und der Spaß an der ganzen Sache nicht verloren geht, denn das ist die Basis für guten Content.